La Palma

Herzlich Willkommen auf La Palma

Schwarzer Sand – grünes Land

La Palma gilt als die schönste und abwechslungsreichste Insel der Kanaren. Sie bietet Im Süden beeindruckende Vulkanlandschaften, im Norden eine faszinierende Steilküste mit tiefen Barrancos und schließlich die Caldera de Taburiente, einer der größten Senkkrater der Welt, umgeben von hohen Bergen, deren höchster mit 2.426 Meter der Roque de Muchachos ist.

Mit 19 Schutzgebieten stehen etwa 40 % der Inselfläche unter Naturschutz. La Palma bietet Wildromantische Wanderwege, Kiefern- und Lorbeerwälder, klares Wasser an schwarzen Lava-stränden, Vulkanlandschaften und viele Sportmöglichkeiten zur aktiven Betätigung.

Mountainbiken, Wandern, Gleitschirmfliegen, Tauchen, Schnorcheln oder Angeln, Bootsfahrten um den Delphinen zuzuschauen, oder einfach ein Glas Rotwein beim Sonnenuntergang geniessen....es gibt viele Möglichkeiten Ihren Urlaub auf La Palma unvergesslich werden zu lassen.

Wir helfen Ihnen gerne beim Planen von Ausflüge, dem Arrangieren von sportlichen Aktivitäten oder dem Reservieren Ihres Mietwagens auf La Palma.

 

Wir heissen Sie ganz herzlich willkommen auf der Insel La Palma, in der Anlage „ Majada 55 – Las Norias“, und wünschen Ihnen einen schönen und erholsamen Aufenthalt.

Wir sind uns sicher, daß Sie sich bei uns wohlfühlen werden und freuen uns, Sie auf der „Isla Bonita“ begrüssen zu dürfen.

 

Die Kanaren Insel La Palma/ Spanien

Die Insel wird im Volksmund liebevoll “La Isla Bonita” genannt.

Sie ist die fünftgrösste der vor Afrika im Atlantik liegenden Kanarischen Inseln.

Die Inselgruppe liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Florida oder Ägypten.

La Palma ist nur 29 km breit und 47 km lang und hat eine Grundfläche von 728 qkm. Darauf leben heute ca. 80.000 Einwohner. Davon etwa 18.000 Menschen in der Hauptstadt Santa Cruz.

Der Hauptanziehungspunkt jedoch für die ca. 100.000 Urlauber die jährlich zum Besuch kommen, ist jedoch die bizarre Schönheit der Insel mit ihrer atemberaubenden Natur. Die “Caldera de Taburiente” steigt bis zu Höhen von 2400 Metern auf und ist einer der grössten Senkkrater unserer Erde.

Auf den Kanaren ist das ganze Jahr über Saison. Im allgemeinen sind die Jahreszeiten recht ausgeglichen, so dass man hier gut überwintern kann.  Allerdings sind der Januar und Februar die beiden Wintermonate, wo das Wetter nicht so beständig ist und es selbst in dem so sonnigen Westen heftig regnen und ziemlich kühl werden kann. Die angenehmsten Temperaturen herrschen von März bis Juni und von September bis Dezember. 


Naturschauspiel Wetter

Die Sonne geht im Westteil der Insel etwas später auf. Wie in einem überdimensionalen Schattentheater bescheint ihr gleißendes Licht frühmorgens den Bergrücken und läßt ihn wie einen riesigen Scherenschnitt erscheinen. Langsam arbeitet sie sich über den Berg. Schlagartig ist das Lichtspiel dann vorbei; der Feuerball ergießt sein goldenes Licht ins weite Tal. Sofort leuchten die vielen Steine in allen erdenklichen Grautönen und die Lavafelder glänzen in metallischem Schwarz. An anderen Tagen quellen, wie beim Märchen mit dem überkochenden Milchtopf, die schneeweißen Passatwolken über den Bergkamm. Auch auf La Palma scheint nicht immer die Sonne. Aber fast immer. Wenigstens irgendwo.

So vielfältig wie die Landschaft, ist auch das Wetter auf der Insel mitten im Atlantik. Richtig kalt und eklig wird es nie. Frost ist ein Fremdwort hier. Der Besucher kann auch in den Wintermonaten von mildem, größtenteils sonnigem Wetter ausgehen. Lediglich auf Variationen von Wind muß er sich einstellen. Die reichen vom meist üblichen Passatwind verschiedener Stärke bis zu heißen Saharawinden. Das Wasser, das die herzförmige Insel umspült, mißt durchschnittlich 20 Grad Celsius.


Schwimmen, schauen und entspannen

La Palma ist keine ausgesprochene Badeinsel wie ihre Schwestern Lanzarote, Teneriffa oder Gran Canaria. Ihr vulkanischer Ursprung hat größtenteils imposante Steilküsten geschaffen. Trotzdem gibt es genügend Buchten, in denen man schwimmen kann. Stellenweise entstanden aus Felsvorsprüngen natürliche Meeresschwimmbecken wie der Charco Azul im Norden. Taucher finden ein gutes Revier an der Südspitze. Ein deutsches Paar betreibt schon seit Jahren eine Tauchstation mit Büro in Puerto Naos. Wen es nicht so sehr in die Tiefe lockt, der kann eine Bootsfahrt hinaus aufs Meer unternehmen, um Wasserwelt und Delphine zu beobachten. Im Ferienort Puerto Naos an der Westküste steht die einzige große Bettenburg der Insel. Ein Fehler aus den Anfangszeiten des Tourismus. Im Ort hat sich in den letzten Jahren eine Ministrandpromenade entwickelt mit den obligatorischen Cafés, Eisbuden und Souvenirläden. Weit beschaulicher gibt sich da der kleine Fischerhafen Puerto Tazacorte. Auch hier legte man sich jüngst eine Strandpromenade zu und hat die alten Fischerhütten zu Gunsten kleiner Lokale abgerissen. Massen tummeln sich hier trotzdem nicht.

Beschaulich kann der Gast oder Palmero beim Singsang der brechenden Wellen den Sonnenuntergang beobachten. Dazu genießt man an ganzjährig lauen Abenden Fisch mit den für die Kanaren typisch schrumpeligen, in Salzwasser gekochten Kartoffeln. Eingetunkt in zweierlei pikante Saucen, die Mojos, ein rustikales Mahl. Weitere Gaumenfreuden, übernommen von Festlandsspanien, sind die beliebten Tapas in den Bars der Städte und Dörfer. Üblicherweise mietet der La Palma-Tourist eines der zahlreichen Land- und Ferienhäuser. Die meisten haben Atlantikblick. Wenn nicht, kann man die Weite des Meeres, an dessen Horizont irgendwo Amerika liegt, von vielen Stellen der Insel aus genießen. Besonders schön ist der Blick in die Ferne auf der Straße zur Südspitze, vom Mirador El Time hoch oben auf den Klippen, wenn man die Nordroute fährt, oder vom Kirchplatz des kleinen Örtchens Tazacorte aus.

Aus: La Palma Info Nr. 18, Jahresausgabe 2001 - 2002